Sydney (AFP) Die australische Regierung hat den Vorwurf der Folter in ihrem Flüchtlingslager auf der Pazifikinsel Nauru zurückgewiesen. Die Anschuldigungen seien "vollkommen falsch", sagte Premierminister Malcolm Turnbull am Dienstag. Seine Regierung investiere große Summen, "um die Lebensbedingungen der Menschen dort zu verbessern". Die Asylpolitik seines Landes sei von "Mitgefühl" geprägt, sagte Turnbull. Canberra argumentiert, dass durch die Unterbringung von Asylsuchenden außerhalb des eigenen Territoriums Flüchtlinge von gefährlichen Überseefahrten abgeschreckt würden.