Köln (AFP) Mehr als 500.000 Kinder und ihre Familien in der irakischen Stadt Mossul sind nach Einschätzung des UN-Kinderhilfswerks Unicef in den kommenden Wochen in extremer Gefahr. Angesichts der am Montag begonnenen Großoffensive der irakischen Truppen und ihrer Verbündeten gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) könnten nun viele Kinder vertrieben werden, "zwischen die Frontlinien oder ins Kreuzfeuer geraten", warnte der Leiter von Unicef Irak, Peter Hawkins, am Dienstag.