Straßburg (AFP) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Überwachung eines Unfallopfers durch eine Schweizer Versicherung mit Hilfe von Privatdetektiven als Verstoß gegen das Recht auf Schutz des Privatlebens gerügt. Die Straßburger Richter gaben am Dienstag einer 62-jährigen Frau Recht, die seit einem Unfall vor über 20 Jahren mit ihrer Versicherung über eine Invalidenrente streitet. Die Schweizer Regierung wurde angewiesen, der Klägerin 8000 Euro Schmerzensgeld zu zahlen.