Ludwigshafen (dpa) - Nach dem Unglück beim Chemieriesen BASF suchen Einsatzkräfte noch immer nach einem Vermissten. Es könnte sich um einen Matrosen von einem Tankschiff handeln. Die Unglücksstelle konnte nicht direkt in Augenschein genommen werden, weil aus den Rohrleitungen noch Flüssigkeiten austraten, wie Feuerwehr und BASF sagten. Bei der Explosion waren am gestern zwei Mitarbeiter der BASF-Werksfeuerwehr getötet worden. Mehr als 20 Menschen wurden verletzt, zahlreiche davon schwer. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer forderte eine lückenlose Aufklärung.