Köln (SID) - Bei der viel diskutierten Spitzensportreform haben die Initiatoren Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) und Bundesinnenministerium offenbar keinen Plan B in der Hinterhand. Sollte die Mitgliederversammlung des DOSB das vorgeschlagene System am 3. Dezember in Magdeburg ablehnen, wird offenbar nichts geändert werden.

"Dann sind wir beim Status Quo, und es gelten weiter die jetzigen Förderrichtlinien. Dann muss man sehen, wie man weiterkommt", sagte Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im Innenministerium, während der sechsten Sportkonferenz des Deutschlandfunks in Köln.

Der Entwurf der Spitzensportreform sieht im Grundsatz eine Konzentrierung auf potenziell starke Athleten und Sportarten vor.