Berlin (dpa) - Als Verbund von Umwelt- und Technikforschern aus verschiedenen Ländern hat sich der International Council on Clean Transportation (ICCT) in den vergangenen Jahren vor allem mit der Autoindustrie angelegt.

Die nach eigenen Angaben unabhängige und über Stiftungsgelder finanzierte Organisation gehörte zusammen mit der West Virgina University zu den Enthüllern des VW-Abgas-Skandals in den USA. Ihre Daten aus selbst durchgeführten Fahrzeugtests führten maßgeblich dazu, dass sich die Umweltbehörden den Schadstoffausstoß von Dieselautos genauer anschauten - "Dieselgate" war die Folge.

Ein Schwerpunkt der Wissenschaftler sind die Konsequenzen des wachsenden globalen Verkehrs für Klima und Luftqualität. Ein Beirat mit Vertretern aus Behörden und Forschungseinrichtungen soll die Arbeit unterstützen. Heute hat der 2005 gegründete ICCT etwa 40 feste Mitarbeiter. Europa-Chef der nach eigener Darstellung gemeinnützigen Organisation ist der Ingenieur und Chemiker Peter Mock, der zuvor unter anderem in der Umweltabteilung des Daimler-Konzerns tätig war.

Aktuelle ICCT-Analyse zu Kraftstoffverbrauch und CO2-Werten