Bagdad (dpa) - Ein im Nordirak entdecktes Massengrab enthält der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zufolge wohl die Leichen von mehr als 300 von der Terrormiliz IS getöteten Polizisten. Nach einer Besichtigung des Ortes südöstlich der umkämpften Stadt Mossul berichtete die Organisation, dass die Männer anscheinend in Gefangenschaft des sogenannten Islamischen Staates hingerichtet worden seien. Anhand des Verwesungszustandes sei es wahrscheinlich, dass die Polizisten in den drei Wochen vor Entdeckung des Grabes bei der Stadt Hammam al-Alil am 7. November getötet worden seien.