Berlin (AFP) Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat ein "entschiedenes Vorgehen" gegen die steigende Zahl rassistischer Straftaten und anderer hassmotivierter Delikte gegen Minderheiten in Deutschland gefordert. Allein in diesem Jahr habe es mehr als 1800 Straftaten gegen Flüchtlinge gegeben, die "systematisch erfasst" und "konsequent strafrechtlich verfolgt" werden müssten, sagte der neue Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland, Markus Beeko, der  Nachrichtenagentur AFP in seinem ersten Interview seit seinem Amtsantritt Anfang September.