Freiburg (dpa) - Im Fall der getöteten 19 Jahre alten Studentin in Freiburg setzen die Ermittler auf die Ergebnisse von DNA-Analysen. "Die Sonderkommissionen ermitteln intensiv weiter", sagte ein Sprecher der Freiburger Polizei.

Zuvor hatte ein Suchhund der Polizei eine Fährte aufgenommen und die Ermittler in einen Hörsaal der Universität geführt.

Die Polizei nahm die Personalien der mehr als 100 Studenten auf, die dort am Freitag eine Vorlesung besuchten. Fast alle etwa 100 männlichen Studenten erklärten sich demnach zu einer freiwilligen DNA-Erhebung bereit. Die Polizei wertet diese Spuren nun aus. Mit Ergebnissen sei zu Beginn der Woche zu rechnen, hieß es.

Eine Spur erhofft sich die Polizei unter anderem auch von einem DNA-Abgleich mit Material aus Datenbanken in Frankreich und der Schweiz, wie eine Sprecherin der Polizeidirektion Freiburg dem SWR sagte. Bislang wurde keine Übereinstimmung in einer deutschen Datenbank gefunden.

Nach wie vor ist offen, ob der Fall der getöteten Studentin mit dem Fall einer ermordeten Joggerin in Endingen zusammenhängt. In Endingen bei Freiburg war Anfang November eine 27 Jahre alte Joggerin von einem Unbekannten vergewaltigt und ermordet worden. Auch in diesem Fall fehlt den Ermittlern bislang eine heiße Spur. In den beiden Fällen ermitteln zwei Sonderkommissionen der Freiburger Polizei mit rund 80 Beamten.

Bericht des SWR