Istanbul (dpa) - Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine Enttäuschung über die Politik Washingtons im Syrien-Konflikt und in der Flüchtlingskrise deutlich gemacht. "Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich sei nicht desillusioniert", sagte Erdogan dem US-Nachrichtensender CBS. Die Beziehungen mit den USA blieben angespannt, solange Washington den Prediger Fetullah Gülen nicht ausliefere. Erdogan macht seinen in den USA lebenden ehemaligen Verbündeten für den Putschversuch am 15. Juli verantwortlich.