Kabul (dpa) - Ein Selbstmordattentäter hat sich in einer Moschee in Kabul in die Luft gesprengt. Der anschlag galt Mitgliedern der schiitischen Minderheit - dutzende Menschen wurden getötet oder verletzt. Die Polizei in Kabul sprach von 27 Toten, ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bestätigte mehr als 30 Tote und 85 Verletzte. Nach Angaben des Innenministeriums hatten sich Angehörige der schiitischen Minderheit in der Moschee zum Gebet versammelt. Es sei wahrscheinlich, dass die Opferzahl noch steigt.