Kabul (dpa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat hat sich zum jüngsten Anschlag in Kabul bekannt. Als sich ein Mann vor einer Moschee in die Luft sprengte, starben mindestens 30 Menschen, darunter wohl auch Kinder. 40 weitere Menschen wurden nach Angaben des afghanischen Innenministeriums verletzt. In der Moschee hatten sich Schiiten zum Gebet versammelt, der IS ist sunnitisch. Schiiten werden als Abtrünnige angesehen. Ob das Bekenntnis des IS zu der Tat stimmt, ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.