Stuttgart (dpa) - Im Prozess gegen einen Mann, der vorübergehend IS-Mitglied war, spricht das Oberlandesgericht Stuttgart heute das Urteil. Die Generalstaatsanwaltschaft hat eine Jugendstrafe von zwei Jahren gefordert, die nur dann zur Bewährung ausgesetzt werden soll, wenn der Angeklagte den Willen zur Reintegration beweist. Der heute 20-Jährige hatte eingeräumt, sich 2015 für mehrere Monate einer Terrorgruppe in Syrien angeschlossen zu haben. Er wurde zum Kämpfer ausgebildet, ergriff dann aber die Flucht.