Frankfurt/Main (SID) - Der ehemalige Nationalspieler Cacau will in seiner neuen Rolle als Integrationsbeauftragter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) nicht nur repräsentativ arbeiten. "Ich will nicht nur das Gesicht sein, ich möchte in das Thema eintauchen", sagte der 35-Jährige am Dienstag bei seiner Vorstellung in Frankfurt/Main: "Ich will ein Beispiel für Leute sein, die nach Deutschland kommen."

Der gebürtige Brasilianer, der 1999 nach Deutschland gekommen war und bei der WM 2010 zum Aufgebot der deutschen Mannschaft zählte, hatte erst im vergangenen Monat seine aktive Karriere beendet. Der frühere Stürmer hat über 300 Bundesligaspiele für den 1. FC Nürnberg und den VfB Stuttgart absolviert.

"Ich empfinde Cacau in dieser Rolle als Glücksfall für den DFB und den gesamten deutschen Fußball", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: "Für seine Ernennung sprach die Glaubwürdigkeit seines Lebensweges. Er verbindet soziale mit fachlicher Kompetenz."