Gütersloh (dpa) - Patienten mit Rückenschmerzen werden einer neuen Studie zufolge zu häufig geröntgt oder in einen Tomographen geschoben. Von den jährlich etwa sechs Millionen Bildaufnahmen mittels Röntgengerät, CT oder MRT seien viele vermeidbar, so das Ergebnis einer Studie der Bertelsmann-Stiftung. So wurde jeder fünfte Patient bereits im Quartal der Erstdiagnose durchleuchtet - dabei empfehlen die Leitlinien das frühestens, wenn herkömmliche Therapien wie Schmerzmittel oder Krankengymnastik keinen Erfolg hatten.