Moskau (dpa) - Die Moskauer Führung setzt auf die Zusage des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, ein besseres Verhältnis zu Russland schaffen zu wollen.

"Derzeit lässt das Niveau der bilateralen Beziehungen zu wünschen übrig, es ist an diesen Beziehungen kaum noch etwas zu verderben, sie sind am Boden", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

Ähnlich wie Trump könne Russland nichts mit dem Begriff eines "Neustarts" anfangen. "Das Wort ist diskreditiert", sagte Peskow der Agentur Interfax zufolge. US-Präsident Barack Obama und seine damalige Außenministerin Hillary Clinton hatten 2009 einen vielzitierten "Neustart" mit Moskau versucht, der aber steckenblieb.

Wichtiger als der Begriff sei, dass die Beziehungen sich wieder normalisierten, sagte Peskow. Zuvor hatte sich Trump im Gespräch mit der "New York Times" für eine Wiederannäherung an Russland ausgesprochen, ohne dies als Neubeginn zu bezeichnen.