Karlsruhe (AFP) Kaufen Verbraucher etwa von ihrem Telekomanbieter einen Internet-Router mit einer marktüblichen Sicherheitsverschlüsselung, sind sie nicht verpflichtet, ein eigenes sichereres Passwort einzugeben. Kommt es dann zum Missbrauch ihres Internetanschlusses wegen einer fehlerhaften werkseitigen Verschlüsselung, haften Verbraucher dafür nicht, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Donnerstag verkündeten Urteil entschied. (Az.I ZR 220/15)