Mönchengladbach (SID) - Sportdirektor Max Eberl hat mit großem Unverständnis auf Pfiffe mancher Fans von Borussia Mönchengladbach beim beachtlichen 1:1 (1:1) in der Champions League gegen Manchester City reagiert. "Die, die da pfeifen, sind dumme Menschen. Weil sie gedacht haben, dass André Schubert defensiv spielen will. Und er den Punkt verteidigen will", sagte Eberl.

Nach Gelb-Rot gegen Kapitän Lars Stindl hatte der bei einigen Anhängern in der Kritik stehende Schubert Abwehrspieler Jannik Vestergaard für den mit Gelb vorbelasteten Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud gebracht. Auch bei der Auswechslung des Torschützen Raffael gab es Pfiffe.

Eberl kann die Reaktion nicht nachvollziehen. "Ich habe die Leute damals gehört: Bitte, bitte, wir wollen einmal nach Europa. Jetzt waren es viermal, und jetzt ist es ein Automatismus? Das ist nicht realistisch. Deswegen sage ich: die Menschen, die hierher kommen, und erwarten, dass Borussia Mönchengladbach Manchester City vom Platz fegt, die sollen nach München fahren."

Gladbach hatte durch das Unentschieden das Achtelfinale in der Champions League zwar endgültig verpasst, sich aber die Teilnahme an der Zwischenrunde der Europa League gesichert. In der Bundesliga ist die Borussia nach sechs Spielen ohne Sieg auf Platz 13 abgestürzt.