Wien (AFP) Vor der entscheidenden Runde der Präsidentschaftswahl in Österreich ermittelt die Fernmeldebehörde wegen massenhaft an Auslandsösterreicher versendeter E-Mails des rechtspopulistischen Kandidaten Norbert Hofer. Einige Betroffene hätten sich gemeldet, der Sachverhalt werde geprüft, sagte Nikolaus Koller von der Behörde der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Donnerstag. Die Zusendung von E-Mails und SMS an mehr als 50 Adressaten auf einmal ist dem österreichischen Telekommunikationsgesetz zufolge ohne vorherige Einwilligung der Empfänger unzulässig. Das gilt auch für politische Werbung.