Berlin (dpa) - Der SPD-Europapolitiker Martin Schulz will den Vorsitz des EU-Parlaments abgeben und in die Bundespolitik wechseln. Das bestätigte er dem ARD-Europastudio in der Nacht. Demnach will sich Schulz am Morgen in Brüssel erklären. Zuvor hatte bereits die "Süddeutsche Zeitung" über einen bevorstehenden Wechsel des Rheinländers nach Berlin berichtet. Laut der Zeitung soll Schulz auf Platz eins der nordrhein-westfälischen SPD-Landesliste bei der Bundestagswahl im Herbst 2017 antreten. Er ist als möglicher Kanzlerkandidat und neuer Außenminister im Gespräch.