Berlin (dpa) - SPD-Hoffnungsträger Martin Schulz gibt sein Amt als EU-Parlamentspräsident ab und wechselt in die Bundespolitik. In Berlin gibt es Hinweise, dass er Außenminister wird, doch ließ der 60-Jährige selbst dies zunächst offen. In jedem Fall dürfte er den Wahlkampf 2017 mitprägen. Über Schulz' Zukunft war monatelang spekuliert worden. Der SPD-Politiker hatte durchblicken lassen, dass er gerne EU-Parlamentspräsident bleiben wollte. Doch beansprucht die konservative Europäische Volkspartei die Besetzung des Postens ab Januar 2017 für sich.