Berlin (dpa) - Die große Koalition hat nach Ansicht der Linken bei ihrem Rentengipfel am Abend einmal mehr die Chance verpasst, die Rente armutsfest zu machen. Damit brechen Union und SPD auch 26 Jahre nach der Einheit mit ihren eigenen Wahlversprechen, sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch. Die Koalitinsspitzen haben sich auf eine Angleichung der Renten in Ost- und Westdeutschland bis 2025 verständigt. Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen früher aus dem Job aussteigen müssen und Erwerbsminderungsrente bekommen, sollen bessergestellt werden. Bei wichtigen Fragen wie dem künftigen Rentenniveau und der Höhe der Beitragssätze gab es keine Einigung.