Frankfurt (dpa) - Nach einem Bericht über angebliche Kinderarbeit bei der Produktion von Überraschungseiern in Rumänien hat sich der Süßwarenhersteller Ferrero von einem rumänischen Zulieferer getrennt. Dies teilte Ferrero Deutschland mit. Zwar habe man zunächst keine Hinweise auf Kinderarbeit gefunden, wohl aber Abweichungen von Ferrero-Richtlinien und –Verträgen. Die britische Boulevardzeitung "The Sun"​ hatte berichtet, dass in Rumänien Familien, auch mit ihren Kindern, die für Ü-Eier vorgesehenen Plastikkapseln mit Spielzeug befüllen.