Barcelona (dpa) - Die linke Stadtregierung von Barcelona will gegen die Wohnungsvermittlungsportale Airbnb und Homeaway Bußgelder in Höhe von jeweils 600 000 Euro verhängen. Wie das Rathaus der spanischen Metropole mittelte, soll damit die Vermittlung von privaten Ferienwohnungen ohne Genehmigung der Stadt bestraft werden. Airbnb will gegen die Strafe rechtlich vorgehen. Barcelona ist einer der größten Touristen-Magnete Europas. Die Immobilienpreise sind rasant gestiegen und für viele Einheimische unbezahlbar. Eine ähnliche Debatte gibt es in Berlin, wo seit Mai ein Ferienwohnungsverbot gilt.