Berlin (AFP) Die Bundesregierung will laut einem Bericht des Magazins "Spiegel" die Geschichte des Kanzleramts auf NS-Altlasten hin untersuchen lassen. Demnach will Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) dafür drei Millionen Euro zur Verfügung stellen. Das Projekt solle die "personelle Kontinuität und Diskontinuität zur Zeit vor 1945" sowie die "Netzwerkbildung zwischen dem Kanzleramt, den Bundesministerien und Landesbehörden" klären, hieß es unter Berufung auf die von Grütters vorbereitete Ausschreibung.