Washington (SID) - Eishockey-Torhüter Philipp Grubauer hat sich in der nordamerikanischen Profiliga NHL selbst das schönste Geschenk gemacht. Unter den Augen seiner Eltern, die erstmals live bei einem NHL-Spiel ihres Sohnes zugegen waren, sicherte der 25-Jährige an seinem Geburtstag mit 32 Paraden das 3:1 seiner Washington Capitals gegen die Buffalo Sabres. 

"Ich bin so froh, dass sie gesehen haben, wie ich spiele und wie ich gewinne", sagte Grubauer. "Aber es ist viel wichtiger, dass wir diese zwei Punkte eingegefahren haben", so der Nationaltorwart, der zu seinem fünften Saisoneinsatz kam.

Nationalmannschaftskollege Tobias Rieder hatte mit seinen Arizona Coyotes ebenfalls Grund zum Feiern. Arizona stoppte die Siegesserie der Edmonton Oilers um Leon Draisaitl. Rieder hatte mit einem Assist zum 2:2-Ausgleich großen Anteil am 3:2 nach Penaltyschießen für die Coyotes. Für den 23-Jährigen war es bereits der neunte Scorerpunkt.

Nationalmannschaftskollege Draisaitl gelangen zwar drei Schüsse auf das Gehäuse von Goalie Mike Smith, der 21-Jährige blieb aber erstmals seit dem 13. November ohne Treffer oder Assist. Draisaitl hatte in den letzten fünf Begegnungen insgesamt vier Tore erzielt und viermal den entscheidenden Pass gespielt.

Für Tom Kühnhackl und die Pittsburgh Penguins setzte es dagegen eine 2:6-Niederlage bei den Minnesota Wild. Kühnhackl erhielt 11:45 Minuten Einsatzzeit. Die New York Islanders um Torhüter Thomas Greiss mussten sich den San Jose Sharks mit 2:3 geschlagen geben. Greiss, der zu seinem achten Saisoneinsatz kam, wehrte 23 von 26 Schüssen ab. Bei den Islanders fehlte der verletzte Nationalspieler Dennis Seidenberg. Verteidiger Korbinian Holzer kam beim 2:3 der Anaheim Ducks gegen die Chicago Blackhawks nicht zum Einsatz.