Zagreb (SID) - Der ehemalige argentinische Fußball-Nationalspieler Diego Maradona hat den im Alter von 90 Jahren verstorbenen kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro als seinen "zweiten Vater" gepriesen. "Ich bin aus Buenos Aires angerufen worden, es war ein Schock für mich", sagte der Weltmeisterkapitän von 1986 am Rande des Davis-Cup-Finales zwischen Kroatien und Argentinien in Zagreb über die Nachricht vom Tod Castros: "Ich bin fürchterlich traurig."

Das Ableben Castros sei ein "großer Verlust". Maradona und der langjährige Staatspräsident Kubas verband eine langjährige Freundschaft. Der einstige Profi des FC Barcelona und des SSC Neapel hielt sich oft wochenlang auf der Zuckerrohr-Insel auf und verteidigte auch die kommunistische Politik Castros vehement.