Duisburg (dpa) - SPD-Parteichef Sigmar Gabriel sieht neben dem Europapolitiker Martin Schulz und sich selbst auch Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz als möglichen Kanzlerkandidaten seiner Partei. Beim Parteitag des SPD-Unterbezirks Duisburg sagte Gabriel, er finde es unfair, dass immer nur nach ihm oder Schulz gefragt werde. Dabei werde vergessen, dass es mit Scholz noch einen Dritten im Bunde gebe. Gabriel verteidigte die Entscheidung, erst im Januar Angela Merkels Herausforderer bestimmen zu wollen. "Wir dürfen uns nicht treiben lassen", sagte der Vizekanzler.