Islamabad (dpa) - Sicherheitskräfte haben einen Selbstmordanschlag auf ein Ausbildungslager der pakistanischen Armee im Nordwesten des Landes verhindert. Dabei kamen mindestens vier der Täter und zwei Soldaten ums Leben, 14 weitere Armeemitglieder wurden verletzt, wie ein Sprecher des Militärs sagte. Die Täter hätten versucht, in eine Moschee auf dem Gelände einzudringen, wo sich viele Rekruten versammelt hatten. Zu dem Anschlag bekannte sich die pakistanische Terrororganisation "Jamaat-ul-Ahrar", eine Taliban-Splittergruppe mit Kontakt zur Terrormiliz Islamischer Staat.