Killington (SID) - Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg (Kreuth) hat bei ihrem Comeback im alpinen Ski-Weltcup eine Top-Platzierung klar verpasst. Beim Riesenslalom in Killington/USA reichte es für die 27-Jährige im ersten Rennen nach ihrer Verletzungspause wegen eines sehr verhaltenen zweiten Durchgangs nur zum 19. Rang.

Nach dem ersten Lauf hatte Rebensburg bei der Weltcup-Premiere auf der "beast of the east" (Bestie des Ostens) noch aussichtsreich auf dem fünften Rang gelegen. Auf Tagessiegerin Tessa Worley aus Frankreich hatte Rebensburg am Ende 3,15 Sekunden Rückstand.

Ex-Weltmeisterin Worley feierte ihren insgesamt neunten Weltcup-Sieg mit 0,8 Sekunden Vorsprung auf die Norwegerin Nina Löseth, Dritte wurde Sofia Goggia aus Italien (+1,11 Sekunden). Führende im Gesamtweltcup bleibt Mikaela Shiffrin (USA), die beim Heimspiel auf Rang fünf landete (+1,24).

Lena Dürr (Germering/+4,62) hatte das Finale der besten 30 verpasst. Wie Maren Wiesler (Münstertal) im ersten Durchgang ausgeschieden war beim dritten Frauen-Rennen der Saison Sölden-Siegerin Lara Gut (Schweiz).

Rebensburg hatte sich kurz vor dem Saisonstart Ende Oktober beim Riesenslalom-Training im Pitztal einen Schienbeinkopfbruch im rechten Knie zugezogen. In diesem Winter hofft Deutschlands beste Ski-Rennläuferin auf eine Art Neustart nach der trotz dreier Siege holprigen vergangenen Saison.

Am Sonntag (15.30/18.30 Uhr) steht im Ski-Resort im Bundesstaat Vermont noch der zweite Slalom des Winters auf dem Programm.