Freiburg (SID) - Auch nach seinem dritten Doppelpack in der laufenden Saison hatte Timo Werner nicht vergessen, wo er herkommt. "Ich bin in der Vorsaison abgestiegen. Ich habe sicher nicht erwartet, die Liga aufzumischen. Ich bin mit Ehrfurcht gekommen", sagte der 20 Jahre alte Jungstar, der mit Aufsteiger RB Leipzig auch nach dem 12. Spieltag an der Spitze der Fußball-Bundesliga steht.

Beim 4:1 (3:1) im Aufsteigerduell beim SC Freiburg erzielte der Angreifer seine Saisontore Nummer sechs und sieben (21./35.). Beim VfB Stuttgart, mit dem Werner nach dem Ende der vergangenen Spielzeit abgestiegen ist, brauchte er für 13 Tore insgesamt 95 Spiele. RB-Sportchef Ralf Rangnick ("Ich wusste, was Timo drauf hat") holte Werner dennoch im Sommer für zehn Millionen Euro nach Sachsen.

"Stuttgart war eine andere Zeit", sagte Werner, der für den Wechsel zum Brauseklub zum ersten Mal sein Elternhaus verlassen hat, beim Blick zurück: "Jetzt freue ich mich, hier sein zu dürfen. Ich fühle mich sehr wohl. Und mit dem Erfolg des Teams kommt auch der eigene Erfolg - auch wenn ich nie gedacht hätte, dass es sportlich so gut läuft."