Aleppo (dpa) - Etwa 1700 Zivilisten aus den Rebellengebieten Ost-Aleppos sind nach Angaben von Menschenrechtlern in die vom Regime eroberten Stadtteile geflohen. Die Menschen seien teilweise in den Westen der umkämpften Stadt gebracht worden, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Die Soldaten von Präsident Baschar al-Assad dringen seit Samstag mit großer Geschwindigkeit vom Norden her in die belagerten Bezirke vor, die von den Aufständischen gehalten werden. Offensichtlich versucht das Militär, die Enklave zu teilen, um sie leichter erobern zu können.