Düsseldorf (AFP) Viele Betriebe haben einer Studie zufolge durch Tarifverträge einen breiten Gestaltungsspielraum bei den Arbeitszeiten der Beschäftigten. So sei es etwa häufig möglich, auch dauerhaft von der festgelegten Wochenarbeitszeit abzuweichen, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Analyse der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. In einer Reihe von Branchen gebe es dazu "Korridore", innerhalb derer die Arbeitszeit schwanken dürfe - in der Chemieindustrie etwa zwischen 35 und 40 Wochenstunden.