Berlin (dpa) - Router sind wichtige Vermittlungsstellen und Verteilzentren für den Internet-Verkehr. Aufgabe der Geräte ist, die Datenpakete auf bestmöglichem Weg zu den Empfängern zu leiten. Dies erfolgt in der Regel mit Hilfe spezieller Tabellen, die wie ein Adressbuch fungieren.

Dort ist aufgelistet, welche Netze über welche Wege zu erreichen sind. Nach dem Eintreffen eines Datenpakets übersetzt der Router die IP-Adresse, die gewöhnlich aus einer Folge von Zahlen besteht, in die Webadresse.

Es gibt verschiedene Typen von Routern, in privaten Haushalten sind in der Regel DSL- oder WLAN-Router aktiv. Sie leiten die Daten per Kabel oder über das Heimnetzwerk an die jeweiligen Browser der im Netz angeschlossenen Computer oder Smartphones weiter. Zum Schutz der Netze sind Router in der Regel mit einer eigenen Firewall ausgestattet. Auch Telefonate, die bei der Deutschen Telekom inzwischen überwiegend über das Internet-Protokoll geleitet werden, werden von den Routern vermittelt.