Berlin (dpa) - Der neue Präsident des Bundesnachrichtendienstes, Bruno Kahl, hat vor dem Wahljahr 2017 vor Daten-Hacks und Desinformations-Kampagnen gewarnt, die aus Russland gesteuert würden. Es gebe "Erkenntnisse, dass Cyber-Angriffe stattfinden, die keinen anderen Sinn haben, als politische Verunsicherung hervorzurufen". Das sagte Kahl der "Süddeutschen Zeitung" im Hinblick ausdrücklich auf russische Internet-Aktivitäten. Ganz besonders Deutschland sei im Fokus dieser Störversuche.