Szegedin (AFP) Ein ungarisches Gericht hat einen Syrer wegen Rädelsführerschaft bei Zusammenstößen mit ungarischen Sicherheitskräften an der Grenze zu Serbien im vergangenen Jahr zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt. Das Gericht in Szegedin befand den 40-Jährigen am Mittwoch eines "Terrorakts" für schuldig, weil er am 16. September 2015 Flüchtlinge am Grenzübergang Röszke per Megafon dazu aufgewiegelt habe, die mit Stacheldraht bewehrte Sperranlage zu stürmen, die Ungarn zur Abwehr von Migranten errichtet hatte.