Berlin (AFP) Der hohe Zeitdruck bei den Asylverfahren führt nach Einschätzung von Flüchtlingsorganisationen zu Mängeln bei den Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (Bamf). Die Vorgabe des Bundesinnenministeriums, bis zum Wahljahr 2017 mehr als eine halbe Million anhängiger Asylanträge abzuarbeiten, habe zu einer "fehlerträchtigen Entscheidungshektik" geführt, kritisierte das Bündnis aus Anwalts- und Richtervereinigungen sowie Menschenrechtsorganisationen.