Aue (SID) - Nach der turbulenten Mitgliederversammlung beim Fußball-Zweitligisten Erzgebirge Aue hat Präsident Helge Leonhardt Forderungen nach einem Rücktritt zurückgewiesen. "Ich als Präsident, die Vereinsführung und die Familie Leonhardt werden nicht unbedacht alles hinwerfen. Die Priorität für den Verein ist die Fortsetzung des geordneten Tagesgeschäfts und die Vermeidung von Chaos", hieß es in einer persönlichen Erklärung: "Wir distanzieren uns klar von Personen, die Gegenteiliges beabsichtigen und bedanken uns bei den Mitgliedern, die uns Mut zusprechen."

Am vergangenen Samstag hatte es bei der Mitgliederversammlung heftige Kritik an der Vereinsführung gegeben. Unter anderem sorgt weiterhin die Entlassung von Ex-Sportdirektor Steffen Ziffert für Unmut. Leonhardt kündigte an, die "sachlichen Kritiken, Falschdarstellungen und persönlichen Verleumdungen" aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit im Rahmen eines Faktenchecks zur Verfügung zu stellen.