Berlin (SID) - Nach einer Untersuchung der Spielervereinigung FIFPro sind die Arbeits- und Lebensbedingungen der Fußballprofis weltweit alles andere als mit deutschen oder europäischen Verhältnissen vergleichbar. So würden 45 Prozent der befragten Spieler weniger als 1000 Dollar im Monat verdienen, 41 Prozent berichteten von verspäteten Lohnzahlungen, 29 Prozent erklärten, bei Transfers unter Druck gesetzt oder nicht bei dem gewünschten Verein gelandet zu sein. Befragt wurden insgesamt fast 14.000 Spieler aus 87 Ligen in 54 Ländern.

"Das ist ein Weckruf an alle Klubs und die Verbände", sagte FIFPro-Generalsekretär Theo van Seggelen: "Wir können dies nicht länger akzeptieren." 

FIFPro hoffe, dass die Untersuchung Licht auf die Probleme werfe, die außerhalb der großen, glamorösen Ligen bestünden. Lediglich zwei Prozent der weltweiten Fußballprofis würden beispielsweise mehr als 720.000 Dollar pro Jahr verdienen.