Jerusalem (AFP) Die israelische Regierung hat die für Mittwoch geplante Parlamentsabstimmung über zwei umstrittene Gesetze zu Gebetsrufen und Siedlerwohnungen verschoben. Betroffen war zum einen ein Entwurf zur Drosselung der Lautstärke von Gebetsrufen vor allem an Moscheen, über den die Abgeordneten in erster Lesung abstimmen sollten. Zudem stand ein Text zur Debatte, mit dem rund 4000 illegal errichtete Siedlerwohnungen im Westjordanland für rechtens erklärt werden sollen.