Den Haag (AFP) Die europäische Polizeibehörde Europol hat am Mittwoch eingeräumt, dass vertrauliche Informationen zu Terrorermittlungen versehentlich ins Internet geraten sind. Der Europol-Sprecher Gerald Hesztera sagte der Nachrichtenagentur AFP, eine erfahrene Europol-Mitarbeiterin der niederländischen Polizei habe sensibles Material von Europol auf einen privaten Datenträger geladen - ein "klarer Bruch" der Europol-Bestimmungen. Die etwa 700 Seiten vertraulicher Daten landeten schließlich beim niederländischen Fernsehprogramm Zembla, das den Vorgang öffentlich machte.