Oslo (AFP) Sechs Jahre nach der Verleihung des Friedensnobelpreises an einen chinesischen Dissidenten haben Norwegen und China ihre diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen. "Wir haben keine Zugeständnisse gemacht, aber wir haben über lange Zeit vertrauensbildende Maßnahmen ergriffen", sagte die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg am Montag zu der Annäherung. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigte Oslo unter anderem sein Bekenntnis zur Ein-China-Politik und zur territorialen Integrität Chinas.