Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission wirft Facebook irreführende Angaben bei der Übernahme von WhatsApp vor zwei Jahren vor. Facebook habe damals angegeben, dass es nicht zuverlässig möglich sein werde, einen automatischen Datenabgleich zwischen den Benutzerkonten beider Dienste einzurichten, teilte die Brüsseler Behörde mit. Im August hatte Facebook jedoch angekündigt, künftig die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern mit Facebook-Profilen zu verknüpfen. Die EU-Wettbewerbshüter werden die Genehmigung der Fusion deshalb aber nicht zurück nehmen. Facebook soll aber Stellung dazu beziehen.