Wiesbaden (dpa) - Die Menschen in Deutschland haben im vergangenen Jahr so wenig Rest- und Sperrmüll verursacht wie seit 25 Jahren nicht mehr. Insgesamt fielen 15,4 Millionen Tonnen dieser Abfälle an, 100 000 Tonnen weniger als 2014, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Einen Grund für den Rückgang nannten die Statistiker aber nicht. Pro Einwohner waren das durchschnittlich 159 Kilo Rest- und 28 Kilo Sperrmüll. Insgesamt verursachte jeder rund 454 Kilogramm Haushaltsabfälle. Das waren sechs Kilo weniger als im Jahr zuvor und ein Kilo mehr als 2013.