Berlin (dpa) - Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada hat einem Medienbericht zufolge erstmals die Vertuschung systematischen Dopings in dem Land zugegeben. "Es war eine institutionelle Verschwörung", sagte Rusada-Chefin Anna Anzeliowitsch der "New York Times". Sie sei schockiert gewesen von den Enthüllungen, die russische Regierung sei jedoch nicht involviert gewesen. Der Chefermittler der Welt-Anti-Doping-Agentur, Richard McLaren, hatte Russland in seinen beiden Reports Staatsdoping vorgeworfen. Russland hatte die Vorwürfe bislang stets zurückgewiesen.