Berlin (dpa) - Angesichts steigender Umfragewerte für die SPD und ihren Kanzlerkandidaten Martin Schulz grenzen sich die schwarz-roten Regierungspartner zusehends voneinander ab. "Wir Christdemokraten sind jetzt aufgerufen, die Unterschiede zur SPD deutlich herauszuarbeiten", sagte CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn der "Welt". Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sieht Schulz "auf Augenhöhe" mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Zu Bündnisoptionen nach der Bundestagswahl sagte sie der Deutschen Presse-Agentur, eine große Koalition sei "immer nur Ultima Ratio".