Tepic (dpa) - Nach der Auslieferung des Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán an die USA spitzt sich der Bandenkrieg in Mexiko wieder zu. Medienberichten zufolge kämpfen rivalisierende Gruppen um die Vormachtstellung im Drogengeschäft. Im Westen des Landes kam es zudem zu heftigen Kämpfen mit Sicherheitskräften, 16 mutmaßliche Bandenmitglieder wurden dabei getötet, wie die Behörden mitteilten. Unter den Opfern soll der Regionalchef des Drogensyndikats Beltrán Leyva, Juan Francisco Patrón Sánchez alias "H2", gewesen sein. Auch sein Neffe, Daniel Silva Gárate alias "H9", starb bei einem Einsatz.