Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält eine kontinuierliche Aufstockung der Verteidigungsausgaben für machbar, ohne die Haushaltssanierung zu gefährden. "Man kann sich nicht alles leisten, aber wenn man die Prioritäten richtig setzt, ist das möglich. Den Spielraum dazu haben man, sagte Schäuble in der ARD. Die neue US-Regierung fordert von den Nato-Partnern, dass sie bis zum Jahr 2024 ihre Verteidigungsausgaben auf mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts steigern. Das war 2014 vereinbart worden. Deutschland kommt derzeit auf 1,2 Prozent.