New Orleans (SID) - Angeführt von einem überragenden Anthony Davis hat der Westen das Allstar-Game der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA 192:182 gegen den Osten gewonnen. Der 23-Jährige von den New Orleans Pelicans kam bei seinem Heimspiel auf 52 (!) Punkte und übertraf damit in der 66. Auflage des Duells den bisherigen Rekord des legendären Wilt Chamberlain, der 1962 42 Punkte erzielt hatte. Der Jungstar krönte sich bei dem Spektakel zum MVP.

Davis traf 26 seiner 39 Versuche aus dem Feld - auch dies Bestmarken. "Ich kann es gar nicht glauben, das bedeutet mir sehr viel. Ich bin so glücklich. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe aber auch immer die Bälle von meinen Kollegen bekommen", sagte Davis nach seiner beeindruckenden Show vor "seinen" Fans.

Überhaupt war es ein Spiel der Rekorde. Noch nie hatte es beim Duell der Eastern gegen die Western Conference so viele Punkte gegeben. Auch Superstar Russell Westbrook (Oklahoma City Thunder) zeigte sich mit 41 Punkten treffsicher - und das in nur 20 Minuten Einsatzzeit.

Im Team der Eastern Conference um Superstar LeBron James von NBA-Champion Cleveland Cavaliers war Giannis Antetokounmpo gleich bei seiner ersten Teilnahme mit 30 Punkten erfolgreichster Werfer. Der 22-Jährige von den Milwaukee Bucks, Sohn nigerianischer Einwanderer, war als erster Grieche überhaupt berufen worden. "Ein Wahnsinns-Talent. Er hat gezeigt, wie athletisch er ist. Wir werden ihn beim Allstar-Game noch sehr oft sehen", lobte Stephen Curry von den Golden State Warriors Antetokounmpo.

Der deutsche Superstar Dirk Nowitzki (Dallas Mavericks), schon 13 Mal dabei gewesen, hatte es bei der Fanwahl nicht ins Team geschafft. Auch Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Paul Zipser (Chicago Bulls) fanden keine Berücksichtigung.