Crans-Montana (SID) - Ski-Rennläuferin Ilka Stuhec aus Slowenien bleibt die "Speed Queen" der laufenden Saison. Die Abfahrtsweltmeisterin feierte beim Super-G in Crans-Montana/Schweiz bereits ihren sechsten Sieg im Weltcup in dieser Saison. Stuhec gewann einen Tag nach dem zweiten Rang bei der chaotischen Kombination an gleicher Stelle vor Elena Curtoni (Italien/+0,50 Sekunden) und Stephanie Venier (Österreich/+1,09), der WM-Zweiten in der Abfahrt.

Viktoria Rebensburg (Kreuth) setzte die Reihe ihrer unglücklichen Fahrten dagegen fort. Wie zuletzt im Riesenslalom bei der WM in St. Moritz/Schweiz kam sie nicht ins Ziel, nach einer Fahrzeit von einer Minute verfehlte sie ein Richtungstor. Für Rebensburg war es schon der dritte Ausfall in dieser Saison in einem Super-G. Beste Deutsche war Lena Dürr (Germering) auf Rang 23.

"Ich habe ein paar Schläge abbekommen, dann hat's mich versetzt, und dann bin ich am Tor vorbei - schade", sagte Rebensburg. Die Kombination am Sonntag wird die 27-Jährige auslassen. Sie trat am Samstag die Heimreise an, am Montag geht es nach Südkorea, wo auf den Pisten von Jongseon die Generalprobe für die Olympischen Spiele 2018 von Pyeongchang stattfindet.

Erneut nicht ins Ziel kam auch Lindsey Vonn. Die Amerikanerin, WM-Dritte in der Abfahrt, stürzte in einer Rechtskurve und rutschte in die Fangzäune. Dabei blieb sie allem Anschein nach unverletzt. Im zehnten Weltcup-Rennen seit ihrem Comeback war es bereits Vonns dritter Ausfall.

Stuhec könnte unterdessen den Kampf um den Gesamtweltcup noch einmal spannend machen. Ihren Rückstand auf Mikaela Shiffrin aus den USA verkürzte die 26-Jährige auf 262 Punkte. Eine Kombination sowie vier Rennen in den schnellen Disziplinen stehen bis zum Saisonende noch aus. Allerdings werden auch noch jeweils zwei Slaloms und Riesenslaloms gefahren, in denen Shiffrin klar im Vorteil ist.